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Abschied von einer Legende: Carlo von Tiedemanns letzte Reise
2025-07-09

Der Abschied von Carlo von Tiedemann, einer herausragenden Persönlichkeit des Norddeutschen Rundfunks (NDR), erfolgte in einer feierlichen Zeremonie im engsten Familienkreis in seinem Heimatort Quickborn. Die berührenden Worte seiner Kinder und die Musik, die seine Liebe widerspiegelte, prägten die emotionale Atmosphäre. In einer Welt, die von öffentlicher Präsenz bestimmt ist, wielt die Familie einen Moment der Ruhe und der persönlichen Erinnerung. Gleichwohl ist eine öffentliche Gedenkfeier in Hamburg geplant, um auch dem breiteren Publikum die Möglichkeit zu geben, sich von dieser unvergesslichen Persönlichkeit zu verabschieden.

Ein stiller Abschied: Carlo von Tiedemanns letzte Ruhe

Die NDR-Legende Carlo von Tiedemann, der am Pfingstsonntag in einer Hamburger Klinik verstarb, wurde auf eigenen Wunsch im engsten Familienkreis in Quickborn beigesetzt. Nur 15 Familienmitglieder und ein enger Freund nahmen an der privaten Zeremonie teil, um Abschied zu nehmen. Seine Witwe Julia Laubrunn betonte die Wichtigkeit dieser privaten Momente für die Trauerbewältigung. Die Kinder hielten bewegende Reden, erinnerten an gemeinsame Erlebnisse auf Sylt, an der Nordsee und beim HSV, wodurch persönliche und intime Momente in den Vordergrund gerückt wurden. Diese private Beisetzung erfüllte Carlos Wunsch, seinen letzten Weg in Stille zu gehen, bevor die Öffentlichkeit die Möglichkeit erhält, ihm die letzte Ehre zu erweisen.

Die musikalische Untermalung der Feier mit Stücken wie \"Nessun dorma\" und \"My Way\" spiegelte von Tiedemanns Leidenschaft für die Musik wider. Besonders \"My Way\" von Frank Sinatra, sein persönlicher Wunschtitel für diesen Anlass, verlieh der Zeremonie eine tiefe, persönliche Note. Dies verdeutlichte seinen Wunsch, das Leben nach seinen eigenen Regeln zu gestalten, bis zum Schluss. Die Entscheidung für Quickborn als letzte Ruhestätte, die von seiner Frau getroffen wurde, ermöglicht der Familie, ihn jederzeit besuchen zu können, was für sie von großer Bedeutung ist. Dieser intime Abschied bildet einen Kontrast zu seinem öffentlichen Leben, das er über fünf Jahrzehnte prägte, und unterstreicht die private Seite einer öffentlichen Persönlichkeit.

Öffentliche Würdigung: Die Abschiedsfeier in Hamburg

Nach der privaten Beisetzung wird Carlo von Tiedemann am kommenden Donnerstag in einem öffentlichen Gedenkgottesdienst in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis, dem Michel, feierlich geehrt. Diese Zeremonie wird voraussichtlich rund 1500 Trauergäste anziehen, die dem NDR-Urgestein die letzte Ehre erweisen möchten. Die Hansestadt Hamburg, in der Carlo von Tiedemann über viele Jahre wirkte, wird damit offiziell Abschied von einer ihrer bekanntesten Persönlichkeiten nehmen. Diese öffentliche Feier ermöglicht es nicht nur seinen Wegbegleitern und Kollegen, sondern auch seinen zahlreichen Fans und der breiten Bevölkerung, ihre Wertschätzung auszudrücken und gemeinsam zu trauern.

Der NDR-Intendant Joachim Knuth unterstreicht die immense Bedeutung von Carlo von Tiedemann für den gesamten norddeutschen Raum, was die Entscheidung des NDR rechtfertigt, den öffentlichen Trauerakt live im Fernsehen zu übertragen. Diese Übertragung bietet all jenen, die persönlich nicht an der Gedenkfeier teilnehmen können, die Möglichkeit, live dabei zu sein und ihre Verbundenheit mit dem beliebten Moderator zu zeigen. Die öffentliche Trauerfeier im Michel, einem Wahrzeichen Hamburgs, symbolisiert die Wertschätzung und den Respekt, den Carlo von Tiedemann in seiner Heimatstadt und darüber hinaus genoss. Es ist eine Gelegenheit, sein Lebenswerk und seinen Beitrag zur Medienlandschaft des Nordens gemeinsam zu würdigen und die Erinnerung an ihn lebendig zu halten.

Notfall-Operation für "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"-Star Pavel Trávníček
2025-07-09

Pavel Trávníček, der im gesamten deutschsprachigen Raum für seine Darstellung des Märchenprinzen in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt ist, sah sich kürzlich mit erheblichen gesundheitlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Berichten zufolge erlitt der Schauspieler, der seit vielen Jahrzehnten das Weihnachtsprogramm prägt, einen Herzinfarkt, der einen sofortigen chirurgischen Eingriff notwendig machte. Trotz der ernsten Lage äußerte sich der 74-Jährige zuversichtlich über seine Genesung und die baldige Wiederaufnahme seiner beruflichen Tätigkeiten.

Der Vorfall, der sich ereignete, bestätigte seine 39-jährige Ehefrau gegenüber tschechischen Boulevardmedien. Sie äußerte sich besorgt, enthielt sich aber weiterer Angaben zum genauen Zustand ihres Gatten. Dennoch scheinen die medizinischen Maßnahmen erfolgreich gewesen zu sein, denn Trávníček selbst wurde zitiert, er sei auf dem Weg der Besserung und rechne damit, in absehbarer Zeit wieder voll einsatzfähig zu sein.

Pavel Trávníček erblickte 1950 im tschechischen Konice das Licht der Welt. Seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte er an der Janáček-Akademie in Brünn. Weltweite Bekanntheit erlangte er jedoch durch seine Rolle als Märchenprinz in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Der Film, der 1973 in der damaligen Tschechoslowakei produziert wurde, avancierte schnell zu einem beliebten Kultklassiker, der insbesondere zur Weihnachtszeit eine feste Größe im Fernsehen darstellt.

An seiner Seite verkörperte Libuše Šafránková die Titelrolle der Aschenbrödel. Tragischerweise verstarb Šafránková bereits im Jahr 2021 im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Lungenkrebserkrankung. Zwischen dem Film-Traumpaar soll es vor ihrem Tod zu einer Entfremdung gekommen sein. Medienberichten zufolge hatte Šafránková den Kontakt zu allen Beteiligten des Films eingestellt. Trávníček bedauerte diese Entwicklung, da sie das Märchen offenbar hinter sich lassen wollte. Er betonte, dass ihre Wege sich getrennt hätten und kein Kontakt mehr bestehe.

Die Geschichte des Märchenklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat Generationen von Zuschauern begeistert. Die Nachricht von Trávníčeks Gesundheitszustand löste bei vielen Fans Besorgnis aus, die die Figur des Prinzen eng mit ihren Kindheitserinnerungen und der festlichen Jahreszeit verbinden. Seine optimistischen Äußerungen sind daher ein Lichtblick für alle, die hoffen, ihn bald wieder in voller Schaffenskraft zu sehen.

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Anja Schüte spricht über ihr Verhältnis zu Roland Kaiser: „Patchwork? Das Thema fällt bei uns flach.“
2025-07-09

In einem aufschlussreichen Gespräch gewährte Schauspielerin Anja Schüte, ehemalige Ehefrau des bekannten Schlagersängers Roland Kaiser, Einblicke in ihre gegenwärtige Beziehung zu ihrem Ex-Mann. Fünf Jahre waren sie verheiratet, und obwohl ihre Ehe endete, bleiben sie durch ihren gemeinsamen Sohn auf ewig verbunden. Schüte sprach offen über die Herausforderungen, die sich aus ihren unterschiedlichen Lebensstilen ergeben, und beleuchtete die seltenen Momente der Familienzusammenführung.

Anja Schüte und Roland Kaiser: Eine komplexe familiäre Dynamik

Anja Schüte, bekannt aus ihrer Rolle in der Fernsehreihe „Rosamunde Pilcher“, gab kürzlich in einem Interview Auskunft über ihr Verhältnis zu ihrem Ex-Mann Roland Kaiser. Die Schauspielerin, die von 1990 bis 1995 mit dem Schlagerstar verheiratet war, betonte, dass sie trotz der Scheidung eine gute, wenngleich nicht enge, Beziehung pflegten. Der gemeinsame Sohn sei der bleibende Anker zwischen ihnen.

Besondere Aufmerksamkeit widmete Schüte dem Thema Patchwork-Familie. Sie stellte klar: „Das Thema fällt bei uns flach.“ Als Grund nannte sie Kaisers rastlosen Terminkalender, der ihn ständig auf Tournee halte, während sie selbst zwischen ihren Wohnsitzen in Deutschland und Norwegen pendele. Diese Umstände ließen kaum Raum für gemeinsame Familienaktivitäten, was sie als „sehr schade“ empfinde.

Im Kontrast dazu hob Schüte die positive Patchwork-Situation in ihrer eigenen Familie hervor, wo sich ihr Sohn und die Kinder ihres norwegischen Ehemannes gut verstünden. Diese harmonische Konstellation stehe im Gegensatz zur „Familie Kaiser“, bei der aufgrund Rolands ständiger Abwesenheit kaum Möglichkeiten für ähnliche Bindungen bestünden.

Die Schauspielerin berichtete auch von ihrem Leben in Norwegen, das sie als ihre zweite Heimat bezeichnet. Sie schätze die entspannte, liberale und zurückhaltende Mentalität der Menschen dort, die im Gegensatz zur deutschen „engen und oft auch negativen Sichtweise“ stünde. Besonders Norwegens Frauen würden das Leben dort mehr genießen.

Diese Einblicke zeigen, dass die familiären Beziehungen trotz der Prominenz und des Erfolgs oft komplex sind und von den individuellen Lebensumständen geprägt werden. Während Anja Schüte in Norwegen Entschleunigung und eine positive Lebenseinstellung findet, scheint Roland Kaisers Karriere keinen Raum für ein ausgedehntes Familienleben jenseits der Bühne zu lassen.

Die Schilderungen von Anja Schüte offenbaren, wie schwierig es sein kann, eine Patchwork-Familie zu formen, wenn ein Elternteil durch berufliche Verpflichtungen stark eingebunden ist. Es wirft die Frage auf, wie wichtig Präsenz und gemeinsame Zeit für familiäre Bindungen sind und ob Karriereerfolg immer einen Preis im Privatleben fordert. Schütes Erfahrungen in Norwegen könnten dabei als Inspiration dienen, wie eine entspanntere Lebenshaltung zu mehr Zufriedenheit führen kann, auch wenn dies bedeutet, traditionelle Familienmodelle neu zu interpretieren.

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